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Die Soforthilfen wurden bei der Investitionsbank Berlin-Brandenburg beantragt.

Coronavirus in Berlin 75 Millionen Euro versehentlich beantragter Soforthilfen zurückgezahlt

Anima Müller

75 Millionen Euro an versehentlich beantragten Corona-Soforthilfen seien bereits zurückgezahlt worden, schreibt die Finanzverwaltung. Diejenigen, die „versehentlich (zu hohe) Zuschüsse" beantragt hätten, werden aufgefordert, sie freiwillig zurückzuzahlen.  (Mehr dazu unten im Blog.)

Alle drei Corona-Ampeln stehen derzeit auf Grün. Am Freitag lag der R-Wert bei 0,41 und damit zum vierten Mal in Folge unter 1. Auch die anderen Indikatoren waren günstig. Die Zahl der aktiven Fälle ist von 333 auf 329 leicht gesunken, auch wurden mit 29 Neuinfektionen etwas weniger gemeldet als am Tag zuvor. Die Zahl der Covid-19-Patienten im Krankenhaus ist leicht gestiegen. 197 am Coronavirus erkrankte Menschen sind bislang gestorben.

Nach wochenlanger Corona-Einschränkung gibt es bei Demonstrationen in Berlin ab diesem Wochenende keine begrenzte Teilnehmerzahl mehr. Für Samstag sind laut Polizei mehrere Dutzend Demonstrationen angemeldet, darunter jetzt auch größere. Versammlungen sind am Samstag laut Polizei am Rosa-Luxemburg-Platz, am Alexanderplatz, am Großen Stern und vor dem Reichstag angekündigLaut Angaben auf Twitter will auch der Vegan-Koch Attila Hildmann dabei sein. Er war zuletzt mit der Verbreitung von Verschwörungstheorien aufgefallen.

Der Berliner Senat hat sich bei seiner außerordentlichen Sitzung am Donnerstag auf weitere Lockerungen in der Coronakrise geeinigt. Nächste Woche, am 2. Juni, dürfen Kneipen wieder Gäste bewirten. Kinos dürfen ab dem 30. Juni wieder Gäste empfangen. Sport in Gruppen mit bis zu 12 Personen ist dann auch zugelassen – sowohl draußen als auch drinnen.

Der Berliner Gastroverband Dehoga hat sich erfreut über die baldige Öffnung von Berliner Kneipen geäußert, allerdings müsse man "jetzt sehen, wie viele Betriebe die neue Verordnung nicht umsetzen können", so Gerrit Buchhorn vom Verband.

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