Abo Abonnement
Foto: (c) JORONI Film/Michael Kappler
Foto: (c) JORONI Film/Michael Kappler

Anna Kaiser (links) und Jana Tepe hatten ihre Start-up Idee während sie in einer Personalagentur gearbeitet haben. Auf ihrer Jobsharing-Plattform wollen sie Menschen zusammenführen, die nicht Vollzeit sondern im Team arbeiten möchten. Und hier finden diese Menschen auch die Firmen, die alternativen Beschäftigungsmodellen offen gegenüber stehen.

"Made in Berlin" Tandemploy: ein Job für zwei

Kathrin Heuser

Wenn Jana Tepe und Anna Kaiser mit ihrer Geschäftsidee Erfolg haben, könnte der Arbeitsmarkt bald ein vollkommen neues Gesicht haben. Tandemploy will Jobsharing in Deutschland populär machen. Dabei ist das Konzept nicht neu. Doch die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland wird wohl verdutzt reagieren, wenn sich nicht ein, sondern zwei Menschen auf eine Stelle bewerben.

Jana Tepe und Anna Kaiser hatten ihre Start-up Idee während des Studiums an der FU. Sie wissen, dass sie hier noch viel Aufklärungsarbeit leisten müssen:  „Das Problem ist, dass viele Leute es einfach noch nicht kennen. Wenn sie es kennen, finden es ganz, ganz viele Menschen toll. Aber die Hürde ist, sie darüber zu informieren, dass es eine Möglichkeit ist“, sagen die beiden Gründerinnen.

Das Jobsharing-Prinzip von Tandemploy baut auf intensive Teamwork. Es geht nicht darum, sich einfach nur die Arbeitszeit zu teilen, sondern immer einen Ansprechpartner verfügbar zu haben.

Dass diese Idee in der Kreativen- und Medienstadt Berlin gut ankommt, ist nachvollziehbar. Viele Menschen arbeiten hier neben einer Festanstellung nebenberuflich an kreativen Projekten. Jana und Anna sind davon überzeugt, dass sich dieses Konzept auch für Chefpositionen eignet. Sie selber machen es vor.

Wir reden mit den Tandemploy-Gründerinnen über die Vorteile von Jobsharing und werden Zeuge, wie Janas 82-jähriger Opa auf die Errungenschaften seiner Enkelin reagiert. Außerdem finden wir heraus, was ein Business Angel eigentlich macht.

Die Sendung sehen Sie am 12. November um 22.45 Uhr im rbb-Fernsehen, bei rbb-online oder hier beim Tagesspiegel.

0 Kommentare
Zur Startseite
Outbrain