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Foto: promo
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Wie in Ascot. Leyla Piedayesh im Garten.

Berlin Fashion Week: Leylas Logbuch, Teil 4 Pommes und Würstchen

Leyla Piedayesh

Gegen Ende der Fashion Week kann ich mir langsam endlich Zeit nehmen, mich in das Geschehen zu stürzen und auch etwas zu genießen! Am Abend besuchte ich gleich zwei Shows, die mir wieder mal gezeigt haben, dass Berlin eine Modestadt sein kann – auch, wenn sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Vielleicht macht genau das die Modewoche in unserer Hauptstadt aus.

Das Designduo Odeeh veranstaltete im Garten des Kronprinzenpalais gleichzeitig eine Präsentation und ein Defilee: Models liefen in den typischen großflächigen Drucken von Otto Drögsler und Jörg Ehrlich zwischen Liegestühlen, die ebenfalls mit Stoffen von Odeeh bezogen waren. Die beiden haben einfach einen sicheren Geschmack, egal was und wo, alles ist perfekt durchdacht, und man spürt die Leidenschaft – Respekt!

In meinem eigenen Look kam ich mir vor wie in Ascot beim Pferderennen. Mit meinen Absätzen habe ich den grünen Rasen schön aufgelockert und ein Teil mit ins Auto zu Kai und Kerstin von Harper’s Bazaar mitgenommen. Kai Margrander ist dort Modechef, Kerstin Schneider die Chefredakteurin. Es ging gefühlt raus aufs Land – bis nach Weißensee ins Motorenwerk zu Hugo Boss.

Dort wurde solides „Best of Streetstyle“ gezeigt, mit coolem Styling und einer schönen Portion an neonfarbenen Details. Ich saß in bester Nachbarschaft zu tollen Frauen: Aino Laberenz, Julia Stoschek und Anita Tillmann. Was will man mehr von einem Event. Danach gab es Currywurst mit Pommes, Lasershow, DJ Hell und einen knackigen Auftritt von Whiz Kalifa.

- Leyla Piedayesh ist Gründerin des Berliner Labels Lala Berlin. Ihren Erfolg gründete sie auf selbst gestrickten Pulswärmern. Heute verkauft sie ihre Mode weltweit. Auch wenn sie in dieser Woche keine Modenschau vorbereitet, ist sie fester Bestandteil der Berliner Fashion Week. Hier erzählt sie bis Sonntag, was sie erlebt.

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