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Foto: Andra
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Sven Michaelsen interviewt berühmte Persönlichkeiten aus Kultur und Entertainment.

Anleitung zum Gespräch 116 Fragen für ein gutes Interview

Würden Sie sich noch ähnlich sehen, wenn Sie so schön wären, wie Sie möchten?

Was bliebe für Ihren Partner übrig, wenn Sie nach dem Bibelwort leben würden: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“?

An welchem Punkt im menschlichen Leben geht das Nasenloch von etwas Schönem zu etwas Unschönem über?

Ist die Heiterkeitspflicht gegenüber der eigenen Mutter die unerfüllbarste aller Pflichten?

Sind Ihnen Menschen, deren Verhalten Sie an sich selbst erinnert, eher sympathisch oder unsympathisch?

Müssen Sie, wenn Sie Charakter beweisen wollen, immer erst einen annehmen?

Vermindern große Erfolge die Fähigkeit zum Zuhören?

Warum ist die Angst der Versorgten größer als die Angst der Unversorgten?

Erkennt man den Charakter eines Menschen erst, wenn er Vorgesetzter geworden ist?

Würden die Leute Sie erst richtig kennenlernen, wenn Sie genug Geld hätten?

Interessantes Innenleben und handlungsreiches Leben: Geht nur eines von beiden?

Können Sie beim Nichtstun nichts tun?

Warum haben Sie das Gefühl, in einer Talkshow zu sitzen, wenn Sie in sich hineinhören?

Sind Ihnen die Grenzen anderer deutlicher als Ihre eigenen?

Haben Sie mehr Hoffnungen als Ängste oder mehr Ängste als Hoffnungen?

Sind die wahrhaft Beschränkten diejenigen, die sich keine höhere Intelligenz als die eigene vorstellen können?

Für welches Problem wären Sie eine gute Lösung?

Eine Mutter kann immer nur so glücklich sein wie ihr unglücklichstes Kind. Gilt für Väter das Gleiche?

Warum fühlt sich kein Sieg so gut an, wie eine Niederlage schmerzt?

Ist Scham in Wahrheit Ihr stärkstes Gefühl?

Jemandem Scham ersparen: Ist das das Menschlichste?

Will jeder, der bestraft wird, bestrafen?

Ermöglicht es nur die Macht, edel zu sein?

Besitzen natürliche Eleganz nur jene, die nichts von ihr wissen?

Ist die einzige Liebe, die sich wie Liebe anfühlt, die zum Scheitern verurteilte?

Beim anderen finden, was man an sich selbst vermisst: Ist das Liebe?

Welchen Kosenamen würden Sie sich geben?

Niemand weiß soviel Schlechtes von uns wie wir selbst. Warum denkt trotzdem niemand so gut von uns wie wir selbst?

Ist Ihnen, wenn Sie nachts an Ihren Chef denken, klar, dass Ihr Chef nicht an Sie denkt?

Foto: imago/blickwinkel

Verlockend. Eine Spirituosen-Auswahl.

Foto: imago/blickwinkel

Verlockend. Eine Spirituosen-Auswahl.

Schafft nichts größere Distanz zu einem Menschen, als wenn man spürt, dass er mit sich zufrieden ist?

Beschäftigen Sie Ihre Feinde mehr als Ihre Freunde?

Können Sie ausschließen, dass menschliches Leid für Sie einen Unterhaltungswert hat?

Weinen Sie im Kino an den dafür vorgesehenen Stellen, an anderen oder gar nicht?

Wie oft gehen Sie noch ohne festes Ziel vor die Tür?

Wann haben Sie das letzte Mal vor sich hingesungen?

Spüren Sie noch, dass Sie morgens die Rüstung eines Erwachsenen anlegen, oder ist das Kind in Ihnen tot?

Haben Sie schon mal jemanden erlebt, der aus einem Theaterstück gekommen ist und gesagt hat: „Ich wünschte, es hätte länger gedauert“?

Je älter wir werden, desto besser waren wir früher: Ist das der Betrug im Alter?

Kommt, wer alles durchdacht hat, wieder bei Schlagertexten an?

Kann man sich nicht vor der Traurigkeit schützen, ohne sich vor dem Glück zu schützen?

Sind es die Wegweiser, die einem den Weg verstellen?

Wären Sie wütender, wenn Ihr Partner Sie betrügt oder wenn er Ihre Ersparnisse an der Börse verspekuliert?

Bleibt ein Mensch, der lieben kann, seiner Natur nach der Liebe treu und nicht der Treue?

Kann, wer sich selbst treu bleiben will, nicht immer einem anderen treu bleiben?

Angenommen, es erscheint eine wahrheitsgetreue Biographie über Sie: Empfehlen Sie das Buch?

Ist jede Maskerade auch eine Demaskierung, weil die Maske mehr über einen Menschen verrät als sein Gesicht?

Was ist bei Ihnen stärker entwickelt: Die Angst, demaskiert zu werden oder die Sehnsucht, erkannt zu werden?

Haben Menschen ohne Laster auch sehr wenige Tugenden?

Wenn die Welt gerechter wird: Würden Sie zu den Verlierern zählen?

Altern Ihre Gefühle mit Ihnen oder wissen Sie noch genau, wie es sich anfühlte, mit 15, 16 zum ersten Mal verliebt zu sein?

Wird in langjährigen Beziehungen Neugier durch Nostalgie ersetzt?

Kennen Sie jemanden, der von Ihnen denkt, wie Sie über sich denken?

Macht die Natur deshalb so glücklich, weil sie keine Meinung von uns hat?

Sie können wählen: 2500 Euro in bar oder Alkohol im Wert von 5000 Euro. Welche Wahl treffen Sie?

Hat Ihnen der Alkohol mehr gegeben, als er Ihnen jemals nehmen kann?

Brauchen Sie für Ihr Glück das Unglück von anderen, besonders das Ihrer Freunde?

Verwenden Sie zu viel Energie darauf, für andere glücklich auszusehen?

Warum weint man manchmal erst, wenn man getröstet wird?

Foto: imago/Westend61

Sind es die Wegweiser, die einem den Weg verstellen?

Foto: imago/Westend61

Sind es die Wegweiser, die einem den Weg verstellen?

Sind Menschen, die besonders befähigt sind zu trauern, auch besonders befähigt, Freude zu empfinden?

Macht Leid egoistisch, oder fördert es die Empathie?

Warum stirbt die Eifersucht viel später als die Liebe?

Erkennt man die eigene Liebe an dem Vorsatz, für den anderen ein besserer Mensch zu werden?

Macht die Liebe mehr Menschen unglücklich als glücklich?

Ist Harmonie der Friedhof des Gefühls?

Warum machen Sonntage uns traurig?

Ist das Heilmittel gegen Einsamkeit Alleinsein?

Hassen Sie für die eigene Unsicherheit die anderen?

Ist ein Snob jemand, der nicht merken lassen will, wie verletzlich er ist?

Hat man, was man vergessen kann, nie gelebt?

Kriegen Snobismus in äußerster Perfektion nur Leute hin, die aus bescheidenen Verhältnissen kommen?

Interessiert ein Ästhet sich eher für den Büstenhalter als für die Brüste darin?

Lässt Sie die Aussicht, ein Haustier könnte Sie überleben, innehalten?

Kann nichts schöner sein, als einen glücklichen Menschen einschlafen zu sehen?

Wann haben Sie zuletzt mit einem liebevollen Mund geküsst?

Warum sind Ihre Schwächen stärker als Ihre Stärken?

Setzen Sie Ihre Tugend mehr zum Bereuen Ihrer Fehler ein als zu deren Vermeidung?

Ist die Wahrheit eines Menschen vor allem das, was er verbirgt?

Ist die Wahrheit das, was Sie auch sich selbst gegenüber verschweigen müssen?

Soll schweigen, wem nur die Wahrheit einfällt?

Wie lange liegt Ihre letzte Selbsterkenntnis zurück?

Haben Sie im Liegen eine andere Meinung als im Stehen?

Sollte man Menschen nicht nach ihren Meinungen beurteilen, sondern nach dem, was diese Meinungen aus ihnen machen?

Kennt, wer sich kennt, alle?

Sind innen alle gleich asozial?

Erzählen Sie gern, was gegen Sie spricht, damit es für Sie spreche?

Fühlen Sie sich anderen am nächsten, wenn Sie über sich selbst sprechen?

Glauben Sie wie alle, Ihnen sei mehr zugefügt worden, als Sie zugefügt haben?

Können Sie sich verfluchen, oder muss das ein anderer für Sie tun?

Bismarck schreibt in seinem Tagebuch: „Habe die ganze Nacht durchgehasst.“ Wie viele solcher Nächte gibt es in Ihrem Leben?

Interessiert Sie bei Menschen die Seite, die sie Ihnen zuwenden oder die, die sie vor Ihnen verbergen?

Ist, wer Einsamkeit sucht, einsam?

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Lust und Verlust. Bereitet uns nur Lust, was dazu da ist, wieder verloren zu werden?

Foto: imago/Westend61

Lust und Verlust. Bereitet uns nur Lust, was dazu da ist, wieder verloren zu werden?

Begreift sich fast alles besser, wenn man einmal vom Gegenteil überzeugt war?

Ist Arroganz das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes?

Ist Zynismus die Waffe der Geschlagenen?

Welche Leiden schufen Ihre Leidenschaften?

Passt Ihr Gesicht zu Ihrer Selbstwahrnehmung?

Hören wir auf, etwas zu werden, sobald wir glauben, etwas zu sein?

Es gibt zwei Sorten Menschen: solche, die gern in Gesellschaft traurig sind, und solche, die lieber allein traurig sind. Zu welcher Sorte gehören Sie?

Warum hängt man an schlechten Tagen mehr am Leben als an guten Tagen?

Wann ist Ihnen die Fähigkeit abhandengekommen, sich vor sich selbst zu schämen?

Ist das, was Sie sagen, umso weniger Ihre Meinung, je heftiger Sie es sagen?

Sollte man anderen nur Vorwürfe machen, die man an sich selbst ausprobiert hat?

Gibt es niveauvolles Lachen so wenig wie einen niveauvollen Orgasmus?

Trennt die Menschen nichts mehr voneinander als der Lachanlass?

Wenn Sie alles Lachen abziehen, das auf Kosten von Dritten geht: Welche Note geben Sie dann Ihrem Humor?

Jeder findet den Sinn für Humor, den er hat – oder nicht hat – völlig in Ordnung. Warum gibt es niemanden, der zugibt, dass er keinen Humor hat?

Ist Ihr Ehrgeiz größer als Ihr Talent?

Ist mit einem Menschen Sex zu haben die Revanche für alles, was uns im Leben besiegt hat?

Warum glauben Sie, weniger Sex zu haben, als Sie verdienen?

Martin Walser schreibt: „Schön, wenn man beim Ficken zu zweit ist.“ Wie oft haben Sie dieses Gefühl?

Sieht ein Mann beim Orgasmus aus wie ein Gewichtheber mit Verstopfung?

Wer sind Sie beim Sex: Sie selbst oder ein method actor?

Ist das Bett die Oper der Kleinverdiener?

In Verlust ist das Wort Lust enthalten. Bereitet uns nur Lust, was dazu da ist, wieder verloren zu werden?

Ohne Alkohol keine Fortpflanzung?

Wann hatten Sie das letzte Mal nüchtern Sex?

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