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Foto: picture alliance / dpa
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Berliner Rettungsdienst im Einsatz. (Symbolbild)

Berlin-Karlshorst 41 Jahre alter Radfahrer stirbt bei Straßenbahn-Unfall

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Radfahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Das bestätigte die Berliner Polizei am Morgen. Der Mann wurde von einer Straßenbahn in der Treskowallee erfasst. Wie es zu dem Unfall kam, wird ermittelt. Der Mann wurde noch in ein Krankenhaus gebracht, wo er schließlich starb.

Wie die Polizei am frühen Nachmittag bekannt gab, handelt es sich bei dem Toten um einen 41 Jahre alten Mann. Nach den Ermittlungen der Berliner Polizei war der Radfahrer gegen 21.40 Uhr die Treskowallee unterwegs und wollte nach links in den Römerweg abbiegen. "In gleicher Richtung fuhr eine Straßenbahn der Linie 67", teilte die Polizei mit. "Der 38-jährige Straßenbahnfahrer leitete eine Gefahrenbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern." Der 41-Jährige erlitt demnach schwere Kopfverletzungen. Er kam noch auf die Intensivstation, starb dann aber im Krankenhaus.

Der Straßenbahnfahrer löste noch die Notbremse aus

Der Tramfahrer kam mit einem Schock in eine Klinik. Die Berliner Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Die Treskowallee war bis tief in die Nacht für den Fahrzeugverkehr in Richtung Am Tierpark gesperrt. Der Radfahrer ist laut Polizei der 22. Verkehrsunfalltote in diesem Jahr in Berlin.

Zweiter Toter in Friedenau - Sturz ohne Fremdeinwirkung

Am Mittwochabend ist ein weiterer Radfahrer in Berlin gestorben - allerdings ohne Fremdeinwirkung. Ein 78 Jahre alter Mann sei gegen 20.30 Uhr aus unbekannter Ursache in der Schmargendorfer Straße in Friedenau von seinem Fahrrad gestürzt. Die Todesursache wird ermittelt. So lange gilt er statistisch noch nicht als Verkehrsunfalltoter.

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